Den Isuzu D-Max gibt es jetzt mit dem neuen Facelift

Liebe Community,

den Isuzu D-Max gibt es nun mit einem neuen Facelift.

Dieser Testbericht wurde in der Ausgabe 05/2021 durch das

Livestylemagazin Filter erstellt.

Wir bedanken uns nochmal dafür und viel Spaß beim Lesen :)

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Hier nochmal der Text zum Nachlesen:

Multifunktionstool, Workhorse, Dauerläufer. Nicht umsonst ist der Isuzu D-Max eines der meistgekauften und in Thailand – dem Ort der Produktion – DER meistverkaufte Pickup.

In Thailand sind 80 Prozent der verkauften Autos Pickups. Wir reden hier also nicht von einem Stadtstaat wie Monaco, wo sich eine Führungsetage als „meistverkaufender Hersteller“ von früh bis abends mit Champagner wegfeiert ( und das mit 15 verkauften Fahrzeugen). In Thailand werden Pickups zum Arbeiten gebraucht, zum Befahren unwegsamen Terrains, zum Lastenschleppen. Die verschiedenen Hersteller bauen dort pro Jahr ingesamt über eine Million Stück, und ein Drittel wird im Land selbst zugelassen. Der D-Max wird also laufend bis auf die Knochen durchgetestet und ist DAS zuverlässigse Arbeitspferd schlechthin.

Alles ist der Funktion untergeordnet. Hier sitzt das Ersatzrad noch unter dem Auto. Die neueste Generation 2021 ist dabei weiter überarbeitet worden – und das mit einem Ziel; noch Stabiler zu werden. Dazu trägt auch ein wirklich gelungenes Fahrwerk samt neuer Aufhängung bei, bei dem viele der Standard SUVs nicht mithalten können. Nachdem wir unser Testfahrzeug beim Autohaus Bieber in Sarching abgeholt haben, zeigt sich das eben genau auf der Landstraße Richtung Bayerischer Wald, direkt unter den Weinhängen der regionalen Winzer entlang. Kein adaptives Fahrwerk mit viel Technik, und trotzdem wankt und schwankt nicht bei schneller Fahrt durch die Kurven. Es sitzt. Dabei werden bei rund 5,30 Metern Länge und 1,87 Meter Breite je nach Modell zwischen 1.900 und 2.100 Kilogramm bewegt. Bei 180 km/h ist Schluss.

Vorne nagelt hier sanft ein neu entwickelter 1,9 Liter Diesel. Mit 163 PS und 360 Nm Drehmoment steht genug Leistung an, um mehr als angemessen im Verkehr mitzuhalten. Bei 100 km/h saugen wir dabei sieben Liter und bei 130 km/h 8,5 Liter auf 100 Kilometer im ebenen Flachland.

Der Vierradantrieb (nur im Single-Cab kann ein Zweiradantrieb geordert werden) ist via Drehschalter schnell zugeschaltet, ebenso die Untersetzung soweit nötig. Am Hang trotzdem noch Schlupf? Nach der Fotosession noch schnell das Hinterachsdifferential per Knopfdruck sperren und rauf geht´s. Die Geländegängigkeit steht außer Frage, Bodenfreiheit und kurze Überhänge tun ihr Übriges. 30,5 Grad Böschungswinkel vorne, 80 Zentimeter Watttiefe, ein masiver Rahmen unter Karosserie sorgt für gute Steifigkeit. Der D-Max hat im Euro NCAP-Crashtest nicht umsonst mit fünf Sternen die Bestnote erhalten. Alles easy: Bedienung der Bordfunktionen simpel, Sitze bestens (bei uns Leder), Interieuerdesign so wie man es heute erwartet – jedoch mit dem Bonus der Vielseitigkeit. Einzel-, Doppel- oder Extraspacekabine gefällig? Sie bestimmen die Nutzung des Fahrzeugs und damit auch die Länge der Pritsche hinten, in der man auch wunderbar baden könnte – oder 1.100 Kilogramm zulädt. Oder vielleicht doch mal lieber bis zu 3,5 Tonnen anhängen oder eine Wohnkabine mit Dusche, Küche und co hinten aufsetzen (simpel: steht auf einziehbaren Stützen)? Boot, Camping, Reise, Adventure oder Arbeit- der D-Max kann alles.

Serienmäßig verbaut Isuzu ein hier unüblich großes Paket an Assistenzsystemen: Tempomat, Verkehrszeichenerkennung mit aktivierbarer Geschwindigkeitsbegrenzung, aktiver Spurhalte-Assistent, Notbremsassistent mit Kollisionswarnung, Totwinkelwarner, Abbiegeassistent, Regensensor, eine Lichtsteuerung samt Fernlichtsteuerung und ein vollwertiges Ersatzrad – denn schließlich wird ein im Gelände aufgeschlitzter Reifen nicht mit Pumpe und Klebemittel zu reparieren sein. Dazu gibt es dann vier Ausstattungslinien für unterschiedliche Bedürfnisse. Um eine Vorstellung zu bekommen, geht es auszugsweise von L als Basisaustattung für den Arbeitseinsatz über LS mit unter anderem Leichtmetallfelgen, Diff-Sperre und Einparkhilfe hin zu LSE mit Bi-LED, Trittbrettern, Querverkehr-Warnung, Rückfahrkamera und Infotainementsystem mit 7-Zoll-Touchscreen oder schließlich hin zur V-Cross-Linie, Glastönungen, stylischen Außenakzenten, beschichteter Ladefläche oder dem 9-Zoll-Display und einer Soundanlage mit acht Lautsprechern.

Ab 28.990 Euro geht es los und endet, wenn man alle Optionen zieht, bei rund 50.000 Euro. Ein breites Band, um sich das optimale Fahrzeug zu konfigurieren.